Daniel Hörsch:

Das kirchliche Kapillarsystem als glaubewürdiges Netzwerk religiöser Daseinsvorsorge im Gemeinwesen

Die 5. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung offenbart, dass Menschen ihren Glauben zuvorderst im persönlichen Umfeld verankern. Religiöse Praxis entfaltet in der Folge dort dauerhaft prägende und persönlichkeitsformende Wirkung, wo Kirche den Menschen und ihrem Glauben, ihrem Christsein begegnet und Raum gibt. …

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Hans-Hermann Pompe:

Leiten mit Vision

Vortrag Tagung für Kirchengemeinderäte 24.1.2015 in Schwäbisch Gmünd.
Was ist eine Vision und warum ist Leitung ohne Vision wirkungslos? Was ist Gute Leitung? Wie gehen Leitung in Gremien und Geschwisterlichkeit zusammen? Was bedeutet 360-Grad-Führung? Und: In Leitungsgremien Verantwortung für sich selber übernehmen…
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Daniel Hörsch:

Christsein heute - eine Spurensuche.

Die Kirche ist im Wandel. Aktuelle Studien suchen nach Erklärungen. Daniel Hörsch denkt über den Etrag der Studien für die kirchliche Praxis nach…
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Hans-Hermann Pompe:

Die Zukunft ist sein Land. Die Krise der Kirche als Chance zum Aufbruch.

Studientag Ev.-­‐Reformierte Kirche, Leer, 25.11.2014

Offensichtlich liegen uns Aufbruch und Durchwandern von Wüsten nicht: Auf Krisensituationen reagieren wir mit Abwehr. Unklarheit und Instabilität entwerten unsere Sicherheiten, unsere Gewohnheiten und Routinen. Die Zukunft mag sein Land sein, aber die Gegenwart hat ihre eigene Schwerkraft: Sie bindet uns an das Gewohnte, verlockt zu Rückzug, Resignation oder Unzufriedenheit. Wüste sieht so gar nicht nach neuer Gotteserfahrung aus, sondern nach Mühe, Durst und Hunger. Der Normalfall im Aufbruch ist Gegenwind und Anstrengung. Und nach dem Aufbruch kommen die Mühen der Ebene: jene langen Phasen, wo man gar keinen Fortschritt sieht, nur mühsames Tagesgeschäft erledigt und die großen Ziele schnell aus den Augen verliert. …
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Hans-Hermann Pompe:

Kirche in vielfacher Gestalt. Von der Notwendigkeit einer mixed economy in der evangelischen Kirche.

Vortrag 25.10.14, Dortmund

Welches Bild von Kirche erleben Menschen heute? Ein Einheitsangebot, das in Zeit, Ort, Kultur, Stil, Themen, Sprache fast überall nur eine Wahl lässt? Die Menschen der Optionsgesellschaft sind gewohnt, zu wählen. Sie wollen Relevanz imd emtschieden nach Verfügbarkeit. …
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Hans-Hermann Pompe:

Die Kirche der Zukunft mitgestalten. Was Menschen motiviert.

Vortrag 29.4.14, Bezirkssynode Landau

… Wir werden heute Abend zwei Begriffe miteinander bedenken, die eine ungewohnte Kombination darstellen: Kirche und Motivation. Was motiviert Menschen, ihre eigene evangelische Kirche mitzugestalten? Und welche Rolle spielen dabei Sie als Verantwortliche für die ev. Kirche hier — in der Region, im Kirchenbezirk und in den Gemeinden? …
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Hans-Hermann Pompe:

Volkskirche geht nicht ohne Volksmusik

Die evangelische Kirche tut sich mit Schlagern und Volksmusik sehr schwer. Aber als Kirche für das Volk sollte sie auch die Musik des Volkes ernst nehmen, denn Lieblings-Musik ist ein umittelbarer Zugang zu den Herzen. Gott ist ein Milieuliebhaber, und alle Milieuvorlieben kann man als Bausteine eines kreativen Einschmelzungsprozesses anwenden.
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Daniel Hörsch:

Dokumentation "Miliesensible Kurse zum Glauben"

Pilotregion Heidelberg / Ladenburg-Weinheim

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Daniel Hörsch:

Die Zeitgeister, die wir riefen

Was hat es mit dem vielschichtig aufgeladenen Begriff "Zeitgeist" auf sich? Wer legt fest, was Zeitgeist ist? Und wie unterscheidet sich der Zeitgeist aus sozialwissenschaftlicher Sicht von modernen Erscheinungen wie dem "Trend" oder "Mainstream"? ...

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Dr. Heinzpeter Hempelmann:

Ein Gott für alle

Die Milieubefangenheit behindert vielerorts die missionarische Arbeit vor Ort. Das Werkzeug der Milieuperspektive könnte hier weiterhelfen...

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Hans-Hermann Pompe:

Weiche und harte Faktoren, Beschleuniger und Bremser in regionalen Kooperationen und Fusionen

Bis 2.000 war die kirchliche Welt in Sachen Kooperation für mich eindeutig geregelt. Seit 1983 Gemeindepfarrer in einer von funf neu aus einer großen Fusion entstandenen Wuppertaler Gemeinden im Oberbarmer Raum, drei Pfarrstellen, eine Predigtstelle - da interessierten mich Nachbargemeinden wenig und der Kirchenbezirk nur, wo wir ihn brauchten...

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Daniel Hörsch:

Heimat boomt. Sozialwissenschaftlich Anmerkungen zur Renaissance von Heimat.

Es hat beinahe den Anschein, als habe Heimat zu Beginn des 21. Jahrhinderts seinen miefig-spießeigen Beigeschmack zurückliegender Jahrzehnte in großen Teilen ablegen können...

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Heinzpeter Hempelmann:

Die Sinus-Milieus im Streit der Meinungen.

Der Ansatz der Milieuforschung und der Einsatz der Milieumodelle ist in der Kirche nicht unumstritten. Ich möchte die sechs wichtigsten Argumente benennen, die gegen die Milieuorientierung in der Kirche eingewandt werden, und ich möchte ihre Bedeutung mit Ihnen zusammen abwägen...

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Heinzpeter Hempelmann:

Das Evangelium und das prekäre Milieu.

Wer helfen will und das Evangelium weitergeben will, muss zunächst verstehen, mit wem er es zu tun hat. Nicht alles ist in jeder Lebenswelt sinnvoll. Das gilt besonders für das sog. prekäre Milieu...

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Hans-Hermann Pompe:

Missionarisch Volkskirche sein: Gott liebt Experimente.

Festvortrag Stiftskirche Stuttgart, 20. November 2011

„In der evangelischen Kirche für Mission zu arbeiten war und ist keine leichte Aufgabe: Man muss die Berechtigung von Mission nachweisen, Gemeinden verlocken, ihre Routinen in Frage zu stellen, eine skeptische Pfarrerschaft gewinnen und Kirchenleitenden Ideen liefern, mit denen sie die Mehrheit der Kirche zu einer missionarischen Einstellung bewegen können. ...“

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Hans-Hermann Pompe:

Dornröschen und Nazareth. Zu Chancen und Risiken regionaler missionarischer Kooperation

Impulsreferat Kreissynode Simmern-Trarbach 27. Mai 2011

„Dem Ganze lag eine klassische Fehlplanung zu Grunde: Zur Taufe der Neugeborenen gab es nur 12 goldene Teller. Also verzichtete man auf den 13. Gast, ein klassisches Sparen am falschen Ende: Die Dame erschien uneingeladen, lud ihren ganzen Frust auf dem unschuldigen Kind ab und verbaute ihm damit die Zukunft. Am Ende fiel alles in einen tiefen Schlaf...“

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Hans-Hermann Pompe:

Missionarisch Volkskirche sein - Einführung in eine Leitvorstellung

Impulsvortrag Kreissynode Altenkirchen 28. 5. 20111

„... Schauen wir genauer auf die Leitvorstellung „Missionarisch Volkskirche sein“. Der Landessynoden-Auftrag 2007 hatte vier Aufgaben für die Ausschüsse: Eine Theologische Bestimmung - was meinen wir mit den jeweiligen Begriffen? Was heißt: „Wachsen gegen den Trend“ ? Hat das möglicherweise Konsequenzen für den Gemeindebegriff? Und welche entsprechenden rechtliche, strukturelle und finanzielle Maßnahmen brauchen wir zur Umsetzung? ...“

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Hans-Hermann Pompe:

Mission als Chance der Volkskirche

Thementag Landeskirchenforum/Positive Fraktion, Bern 10. September 2011

„Im August 2004 hatte sich die Großstadt Köln eine neue Attraktion zugelegt: einen schiefen Turm. Infolge des U-Bahn-Baus hatte sich der Turm einer katholischen Kirche in der Südstadt gefährlich geneigt. Dies ist für mich ein sprechendes Bild geworden: Die Gesellschaft verändert sich in hohem Tempo und bringt damit die Kirche in eine Schieflage, ob es ihr gefällt oder nicht. ...“

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Claudia Neu / Thomas Schlegel:

Anders und doch so ähnlich: Kirche und Staat als Akteure im ländlichen Raum

Beitrag zum Themenheft „Orientierung(en) im weiten Raum“ der Zeitschrift „Kunst und Kirche“, 2011

„Ist doch nichts mehr da: Wir hatten zwei Metzger, die sind weg. Die Post ist weg. Die Wirtschaft ist zu. Nur die Kirche ist noch da. Wenn sie die uns auch noch wegnehmen, haben wir gar nichts mehr.“

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Thomas Schlegel:

Vernetzen, gestalten, wachsen – Wie Neues gefördert werden kann

"Die Situation ländlicher Gemeinden gerät wieder stärker in den Fokus kirchlichen Interesses und theologischer Reflexion. Konnte Kai Hansen in seiner Dissertation 20051 noch konstatieren, dass sie in Kirche und Theologie „eher am Rande des Interesses steh[t]“, so gilt dies heute nur noch in eingeschränktem Maße: ..."

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Thomas Schlegel:

Regionale Ausstrahlung oder Dienst vor Ort? Wie wir die Menschen auf dem Lande besser erreichen können

Vortrag für die Tagung: „Leuchtfeuer oder Lichternetz?“, am 20. August 2011

  • Das Oder als Teil von Gemeindearbeit und Strukturpolitik
  • Attraktionale oder/und inkarnatorische Mission: der Trend in der Missionstheologie
  • Kirche in der Peripherie ist „gut“ in inkarnatorischer Mission
  • Gemeinden an zentralen Orten sind gut in attraktionaler Mission ...

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Thomas Schlegel:

Das Land als gebrochene Idylle - Beobachtungen auf der Landkirchenkonferenz, 14.-16.6.2011 in Gotha

"Das Land als gebrochene Idylle - Abwanderung, Arbeitslosigkeit, Auflösung der Familien, Leerstand, Ausdünnung und Zurückfahren der Infrastruktur und des ÖPNV, der eigentlich nur noch durch den Schulbusverkehr gewährleistet wird – allesamt Entwicklungen, die die verschiedenen Regionen in unterschiedlicher Intensität erleben..."

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Thomas Schlegel:

Diakonie und Mission – und ihre notwendige Zusammenschau im ostdeutschen Kontext

"Mission und Diakonie nebeneinander zu stellen, ist ungewöhnlich. Oder zumindest neu. Relativ neu. Denn vor Jahren noch hätte man die Begriffe gegeneinander gestellt..."

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Hans-Hermann Pompe:

Was ist gute Mission heute? Die evangelische Kirche als Entdeckungsort eines fremden Evangeliums

Impulsvortrag Ev. Kirche Pfalz, 19.9.2011 Speyer

"...Für die Entwicklung und die Umsetzung guter Mission konzentriere ich mich hier (1) auf den erreichten Konsens, nenne (2) einige Koordinaten und (3) unterziehe gute Mission einer Vitalitätsprüfung..."

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Hans-Hermann Pompe:

Mission braucht gelingende Beziehung

Impulstag Missio2011, Nürnberg, 3. Oktober 2011

"...Es gibt eine tiefe Sehnsucht nach Wirklichkeit und Tiefe, nach Erfahrung einer Wirklichkeit, die den grauen Alltag übersteigt – aber viele Menschen erwarten das nicht von Gott, oder zumindest nicht mehr in der Kirche. „Die Sehnsucht boomt, die Kirchen schrumpfen“, sagt der Publzist Günther Nenning. Wir müssen verstehen, was da gesucht wird...."

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Hans-Hermann Pompe:

Begleiter, Erzähler und Erwarter gesucht

Gastrede zum Start von ‚Erwachsen Glauben’ in der Landeskirche Braunschweig, 7.10.2011

"Eine Gastrede haben Sie erbeten. Das ist eine wunderbar freie Form: Ich darf alles sagen, was ich will - und die Gastgeber werden höflich bleiben. Meine Mutter hatte in der Garderobe ein Postkarte hängen mit einer Klosterregel: „Ihr sollt jeden gastfrei aufnehmen, aber nach drei Tagen könnt ihr mit der Gastlichfreundlichkeit langsam nachlassen.“ Keine Angst, ich fahre schon morgen früh wieder ab. ..."

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Heinzpeter Hempelmann:

Lebenswelten und Glaubensweisen verschiedener Milieus als Herausforderung für Mission und Bildung

Referat zum Auftakt der Aktion „Erwachsen Glauben“ der Sächsischen Kirchenprovinz am 17. Januar 2011 in Leipzig.

  • Theologische Vorüberlegung
  • Religionssoziologische Perspektive
  • Fragmentierung und Segmentierung der modernen *Gesellschaft in unterschiedlichste Lebenswelten
  • Sinus Socio-Vision und seine Kirchenstudien
  • Die Kartierung der Lebensweltsegmente im Sinus Milieu-Modell
  • Sinus-Milieus und kirchliches Handeln
  • Was sind die Konsequenzen?
  • Worauf müssen wir achten?

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Christhard Ebert:

Mission und Diakonie. Eine spirituelle Durchdringung

Impulsreferat bei der Jahrestagung des Netzwerks Kirchenreform, 26.11./27.11.2010, Wiesbaden

"Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder, mein Auftrag lautet, etwas zur spirituellen Dimension des heute und morgen verhandelten Themas zu sagen. Beim Nachdenken darüber, wie denn Spiritualität in dem Zusammenhang von Diakonie, Kirche und regionaler Gemeinwesenarbeit überhaupt verortet werden könnte, fiel mir das kulinarische Bild einiger Sahnehäubchen auf einer ansonsten professionell komponierten Torte ein. Sieht schön aus, dachte ich, macht aber dick und nicht satt. ..."

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Hans-Hermann Pompe:

Dornröschen und Nazareth. Zu Chancen und Risiken regionaler missionarischer Kooperation

Referat vor der Synode der Ev. Landeskirche von Württemberg, 18.03.2011

"Bei Zugfahrten komme ich gelegentlich mit anderen Reisenden ins Gespräch - man schaut ja doch mal auf den Display des Mitreisenden. Vor einiger Zeit fragte mich ein Mitfahrer aus der Computerbranche: „Und in welcher Branche arbeiten Sie?“ Er hatte auf meinem Display erst einen Bibeltext, dann Pressemitteilungen, danach einen Vortrag und schließlich Karikaturen gesehen, die Kombination war wohl verwirrend. Ich wollte es ihm nicht zu einfach machen, also antwortete ich: „Im Change Management – ich berate größere regionale Einheiten im öffentlichen Dienst in notwendigen Veränderungsprozessen“."

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Heinzpeter Hempelmann:

Schaue die Zertrennung an

Regionale und lokale Konflikte zwischen evangelischen Kirchengemeinden und Gemeinden alternativen Typs und die ihnen inhärente Logik

"Dieser Beitrag soll helfen, Brücken zu bauen – Brücken über mentale, kognitive und theologische Gräben hinweg. Dazu werden die Argumente jeder Seite in der mir jeweils bestmöglichen und stärksten Weise präsentiert. Anlass für dieses auf manche provokativ wirkende Verfahren sind die an vielen Orten zu beobachtenden Spannungen, Konflikte und Konfrontationen zwischen alteingesessenen Kirchen und Gemeinden einerseits mit Neugründungen und Aufbrüchen andererseits."

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Christhard Ebert:

Missionarische Ansätze und Strategien für den Gemeindeaufbau

Vortrag vor der Herbstsynode des Dekanats Michelau, 16. Oktober 2010

"Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder, zunächst mal bedanke ich mich herzlich für Ihre Einladung, den oberfränkischen Gottesgarten am Obermain zu besuchen. Man ist leicht versucht zu glauben, in dieser schönen Gegend hätte Gott es Ihnen etwas leichter gemacht mit dem Säen und natürlich Ernten in seinem Garten. ..."

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Heinzpeter Hempelmann:

Wozu eigentlich Gott?

"Mit Gründen allein wird man niemals einen Menschen in eine Gottesbeziehung hineinbringen, -bewegen, -locken können ..."

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Christhard Ebert:

Schlafendes Dornröschen. Das Erwachen der Region als Chance für die Mission

Vortrag vor der Kreissynode Stendal am 17.04.2010

" ...es war einmal ein König. So oder so ähnlich fangen viele Märchen an. Als Sie die Einladung für diesen Tag bekamen und den Titel meines Vortrags lasen, was mögen Sie gedacht haben? Vielleicht: der Typ da von der EKD erzählt uns doch auch nur Märchen. Und vielleicht haben sie ja recht? Immerhin gehen Märchen in der Regel gut aus. Und das habenn sie mit unserer christlichen Hoffnung gemeinsam: sie geht gut aus! ..."

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Hans-Hermann Pompe:

Wie kann missionarische Kirche aussehen?

Impulsbeitrag beim Ökum. Kirchentag München – Forum „Unter offenem Himmel Gemeinde erleben“, 13. Mai 2010

"Mission formt die Gemeinde - die radikalste Veränderung der Kirche wird sein, dass sie durch Mission ihre neue Form erhält. Aber wie sieht eine Kirche aus, die durch Mission geformt wird? Welche Gestalt haben Gemeinden, die durch Mission geformt werden? ..."

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Hans-Hermann Pompe:

Kleingruppen als Chance?

Impulsbeitrag beim Ökum. Kirchentag München – Forum „Eine Kirche der Weite braucht Nähe“

"Kleingruppen sind eine elementare Form der missionarischen Kirche. Gegenüber den Kathedralen, dem Beamtenrecht, dem Kirchensteuerrecht usw. sind sie die urspüngliche Form der Kirche. ..."

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Juliane Kleemann:

Diaspora als Modell der Zukunft

"Diaspora als Modell der Zukunft heißt ja: Kirche in der Minderheit. Dabei handelt es sich bei dieser Minderheit nicht um eine Minderheit evangelischer Christen unter katholischen Christen. Es handelt sich auch nicht um eine Minderheit von Christen unter Muslimen, wie in einigen Wohngegenden (west)deutscher Großstädte. Nein, wenn wir von Diaspora reden, dann reden wir, wie gesagt mindestens für den östlichen Teil der Bundesrepublik, von einer Diaspora unter Nichtglaubenden. ..."

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Christhard Ebert:

Kirche im Raum

Überarbeiteter Vortrag vor dem ZOS der EKHN am 07.12.2009

"„Mission in der Region“ oder „Kirche im Raum“ – egal, welche Begrifflichkeiten Sie bevorzugen, es meint das Gleiche und zielt auf zwei Fragen: 1. Wie beschreiben wir eine Region als Raum, in dem kirchliches Leben und Handeln stattfindet und sich Veränderungen vollziehen? 2. Auf welche Weise können, sollen und wollen wir in der Region auf einladende und überzeugende Weise Kirche Jesu Christi sein? ..."

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Heinzpeter Hempelmann:

Multioptionale Gesellschaft

"Es gehört zu den großen Privilegien, in denen wir leben und in die wir ohne unser Zutun hineingeboren worden sind, dass wir Teil sein dürfen einer demokratisch verfassten und wirtschaftlich als Angebotsökonomie organisierten, kulturell liberalen, in ihrer Grundausrichtung offenen, m.a.W. durch politische, wirtschaftliche und religiös-weltanschauliche Freiheit geprägten und durch freiheitliche Grundsätze geprägten Gesellschaft. Viele Christen sehen eher die Gefahren einer solchen Gesellschaft..."

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Roland Jaeckle:

Gemeindeverständnis im Wandel

Bericht über das Summer-Sabbatical des IEEG 2009

"Das Verständnis von Gemeinde hat mich in den letzten Jahren meines Dienstes im Gemeindepfarramt und Dekaneamt immer wieder stark beschäftigt. Auslöser waren dabei einerseits konkrete Fragestellungen aus der pfarramtlichen Praxis, die meistens den Gemeindeaufbau betrafen, z.B. Verhältnis von Kerngemeinde zu den sogenannten „Kirchendistanzierten“, Gottesdienst und Gemeindekreise, Aufbau zweckmäßiger Strukturen, das Verhältnis von Hauptamt und Ehrenamt usw.

Andererseits kamen durch die Reformprozesse in der EKHN, in die ich als Dekan intensiv involviert war, eine Fülle von Anfragen an das klassische (parochiale) Gemeindeverständnis in die Diskussion, die gesamtkirchlich aber natürlich auch vor Ort zum Teil mit ideologischer Heftigkeit geführt werden. …“
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Heinzpeter Hempelmann:

Sonntags ist Kirche - auch für mich?

Die Gottesdienstgemeinde als Submilieu-Gemeinde und die Milieus in unserer Gesellschaft und Kirche

"Sonntags ist Kirche?: Nicht für uns. Wir fahren jedes Wochenende an den Bodensee, bewaffnet mit vier Kästen Bier, und machen Partie. Sonntags ist Kirche? Nicht für uns. Wir kuscheln sonntags Morgen. Das ist die einzige Zeit, wo wir ausschlafen können und als Familie lange und ausgiebig Zeit nur füreinander haben. ..."

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Heinzpeter Hempelmann:

Was ist schon die Wahrheit in der Postmoderne? Über die Probleme von Alex auf dem Alexanderplatz

"Alex hat auf dem Alexanderplatz kein Gespür dafür, daß inmitten dieses Werbe- und Konsumparadieses auch das Evangelium zur Ware wird; zur Option, die ich wählen kann oder auch nicht; daß er schon durch den Kontext, die Szene, in der er sich bewegt, zum Sektierer wird; daß auch er und „sein Evangelium“ dem nur gesunden, dem überlebensotwendigen Abwehrmechanismus unterliegt, den wir alle ausgebildet haben: Vorsicht, Werbung! Bitte, keine Werbung einwerfen! Keine Werbung - schon gar nicht für Religion! ..."

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Thomas Schlegel:

Kirche der Freiheit“ – eine Reformschrift für den Osten Deutschlands?

"So kontrovers das Impulspapier „Kirche der Freiheit“ auch diskutiert wurde, folgenlos ist es nicht geblieben.! [...] Matthias Dobrinski ahnte schon im Sommer 2006: „Verglichen mit diesem Vorhaben schrumpft die Föderalismusreform von Bund und Ländern auf Zwergengröße. [...] Wird das Impulspapier Wirklichkeit, sieht die evangelische Kirche bald ganz anders aus als heute.“ ..."

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Hans-Hermann Pompe:

Predigt über Jes 35, 1-7a

Einführungsgottesdienst für das Team des Zentrums Mission in der Region, 27.11.2009, St. Petri, Dortmund

"Die Bibel heilt gebrochene Flügel mit Bildern der Verheißung. Bist du wirklich, der da kommen sollt? fragt Johannes mit gebrochenen Flügeln aus dem Gefängnis. Und Jesus antwortet ihm mit einem der großen Bilder der Bibel aus Jesaja 35. Ich nehme diesen Text für uns, weil wir biblische Bilder der Verheißung für die Erneuerung, die Reformation unserer Kirche dringend brauchen. ..."

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Hans-Hermann Pompe:

Resignation oder Relevanz. Missionarische Gemeindeentwicklung vor Ort

Vortrag beim Kongress „Gemeinde im Aufbruch“ am 3. Mai 2008 in Neuendettelsau. Der Vortragsstil ist beibehalten worden.

"Offensichtlich gibt es Sehnsüchte und Begeisterungen, die sich ihr Objekt suchen: Unsere Gesellschaft ist viel religiöser als wir ahnen. Sie atmet sozusagen Sehnsucht, Anbetung, Verehrung, sie singt ihren Göttern Lieder und sie lässt es sich etwas kosten. Diesen Wechsel weg von der Rationalität der 70er Jahre nennt man oft Postmoderne. Und dieser Wechsel hat für uns als Christen und für unsere Gemeinden gravierende Folgen. ..."

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